Max Stirner (1892)

Max Stirner (Johann Kaspar Schmidt)
Drawing by Friedrich Engels, “sketched from memory,” London, 1892

Wie so bettelhaft wenig ist Uns verblieben, ja wie so gar nichts! Alles ist entrückt worden, an nichts dürfen Wir Uns wagen, wenn es Uns nicht gegeben wird: Wir leben nur noch von der Gnade des Gebers. Nicht eine Nadel darfst Du aufheben, es sei denn, Du habest Dir die Erlaubniß geholt, daß Du es dürfest. Und geholt vom wem? Vom Respekte! Nur wenn er sie Dir überläßt als Eigenthum, nur wenn Du sie als Eigenthum respektiren kannst, nur dann darfst Du sie nehmen.

– Max Stirner, Der Einzige und sein Eigenthum

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