Goethe (1814)

Johann Wolfgang von Goethe, 1814
Portait by Karl Josef Raabe

Collection of the Wallraf-⁠Richartz-⁠Museum & Fondation Corboud, Cologne

Ich kann nicht schließen, ohne jener überfüllten Musik nochmals zu gedenken. Alles aber ist jetzt ultra, alles transcendirt unaufhaltsam, im Denken, wie im Thun. Niemand kennt sich mehr, Niemand begreift das Element, worin er schwebt und wirkt, Niemand den Stoff, den er bearbeitet. Von reiner Einfalt kann die Rede nicht sein; einfältiges Zeug giebt es genug.

– Goethe, in a letter to Carl Friedrich Zelter, June 6, 1825

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